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Die Wirkung in der Rhetorik steigern!

July 1, 2015

Worte nutzen – Worte streichen

nach Matthias Böhm – mvg Verlag – „Präsentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon?“

Bilder

Erzeugen Sie in den Köpfen der ZuhörerInnen einen Film. Je anschaulicher die Sprache, je intensiver die Bilder desto besser prägt sich Ihre Rede bei den ZuhörerInnen ein. Sätze sind Mittel zum Zweck: einfach in ihrer Konstruktion, selten Nebensätze, kurz und prägnant. So erleichtern Sie das Zuhören.

 

Gegenwart

Damit vermitteln Sie Unmittelbarkeit; die Zuhörer sind mitten im Geschehen. Lassen Sie die Möglichkeitsform weitgehend weg. Geben Sie Gedanken, die Ihnen in bestimmten Situationen durch den Kopf gegangen sind in wörtlicher Rede wieder: „Ich höre nichts mehr! Da denke ich: Die haben sich davongeschlichen und ich muss jetzt alle Arbeit tun. Diese nachlässigen Typen!“

 

„und, und, und“

Beginnen Sie keine Sätze mit „und“! Statt der Fortführung eines Satzes mit „und“, machen Sie besser einen Punkt und eine Pause. „Ich gehe zu diesem Geschäftsfreund und ich nehme meine sämtlichen Unterlagen mit.“ Besser: „Ich gehe zu diesem Geschäftsfreund. Ich nehme sämtliche Unterlagen mit.“

 

„man“

Sprechen Sie von sich? Tun Sie es – bekennen Sie sich! Wenn sie allgemein bleiben, verlieren Sie an Spannung und an Präzision. Lebendigkeit und Glaubwürdigkeit nehmen mit einer genauen Bezeichnung der Akteure zu.

 

aktiv

Drücken Sie in der Aktivform aus, was in Bewegung sein soll. Das Passiv ist nun einmal die Leide-Form. „Die Daten wurden von uns genauestens geprüft.“  Besser: „Wir haben die Daten genau geprüft.“ „Ich wurde von den Kollegen mit großer Herzlichkeit empfangen.“ Besser: „Die Kollegen haben mich mit großer Herzlichkeit empfangen.“

 

Fachausdrücke

Übersetzen Sie oder ersetzen Sie Fachausdrücke, wann immer es Ihnen möglich ist. Nutzen Sie auch hier die Kraft anschaulicher Beispiele.

 

Worthülsen und Überflüssiges

„innovativ und zukunftsorientiert“, dynamisch und flexibel“ usw. gebrauchen alle und sagen nichts mehr aus! Zeigen Sie an Beispielen auf, was Sie meinen.

 

Lassen Sie weg - werden Sie klarer und verbindlicher:

  • eigentlich – „Es hat eigentlich lange gedauert“

  • im Prinzip – „Unsere Abteilung kann das im Prinzip durchführen!“

  • natürlich – „Unsere Mitarbeiter werden sich natürlich darum kümmern!“

  • das heißt – „Ich werde Ihnen gerne darüber Auskunft geben, das heißt, falls Sie Sie genug Zeit haben.“

  • wie gesagt – „Ich werde mich, wie gesagt, darum kümmern.“

  • an und für sich – „ Bei uns können Sie an und für sich jede Art von Beratung haben.“

  • praktisch – „Wir können in diesem Fall sagen, dass das praktisch nie vorkommt.“

  • also – „Also, wenn es Ihnen Recht ist, übernehme ich den Auftrag.“

  • im Bereich – „Ich kann mich entsinnen, dass wir im Bereich des Kundenservice immer wieder Klagen hatten.“

  • sozusagen – „wir werden das Angebot sozusagen völlig umstellen.“

  • ich glaube – „ich glaube, damit ist uns der Erfolg gewiss.“

  • ich finde – „Ich finde das können wir auch anders machen.“

  • der Meinung… - „Ich bin der Meinung, dass wir einsteigen sollten.“

  • wie man so schön sagt – „Da können Sie bis zum Nimmerleinstag warten, wie man so schön sagt.“

Weichmacher aller Art

Meiden: „Ich glaube“, „ein bisschen“, „vielleicht“, „möglicherweise“.

 

Möglichkeitsform

Diese Form wirkt unverbindlich: „Ich könnte das für Sie erledigen.“  Besser: „Ich kann das für Sie erledigen.“ „Wir wären daran interessiert.“ Besser: „Wir sind daran interessiert.“

 

 

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