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Wenn Unmut, Klagen und Beschwerden das Gespräch bestimmen…


© Roswitha Müller
Lassen Sie das lieber bleiben…

· in die Verteidigung gehen und sich rechtfertigen – das wird als Schwäche gewertet

· Erklärungen oder ausufernde Argumentationen – da beschäftigen Sie sich mehr mit sich als mit den Anliegen Ihres Gegenübers

· eines Besseren belehren wollen – interessiert niemanden

· überreden oder Recht haben wollen – der Widerstand ist Ihnen gewiss

· bekannte Floskeln verwenden – da schaltet Ihr Gegenüber auf Hirn-Aus

· oftmaliges Entschuldigen – Wiederholungen schwächen die Wirkung und machen Gesagtes bedeutungslos


Besser kein Eigentor !

· „Verbrüdern“ oder „Verschwestern“….

· das eigene Nest beschmutzen



Ein Diskursangebot ist keine Selbstverteidigung

Nehmen Sie Ihr Gegenüber ernst. Insbesondere den Unmut, die Klagen oder Vorwürfe.

Überlegen Sie gut, wo und wie Sie Ihre Gesprächspartner:innen abholen.

· „Sie haben recht. Unsere Handlungsoptionen sind aufgrund der neuen Gesetze eingeschränkt.“

· „Ja, Sie haben recht, der Gesetzgeber ist hier bei Hunden sehr strikt. Bedauerlicherweise ist mein Handlungsspielraum hier gleich Null. Das Nebeneinander von Mensch und Tier muss sicher noch überdacht werden.“

· „Ich kann Ihre Wünsche verstehen und nachvollziehen. Unser Handlungsspielraum ist durch den Beschluss beschränkt.“

· „Ja, gerne würden wir anders entscheiden. Die Zusammenarbeit bedeutet auch eine Akzeptanz von Kompromissen, die nicht alle voll zufriedenstellen können. Wir tun aber alles, um einen Ausgleich der Interessen zu unterstützen.“

· „Ich kann Ihnen versichern, dass ich Ihre Argumente verstehe und ernst nehme. Was ich für Sie tun kann: Ich gebe Sie an die…. weiter. Diese Informationen werden sehr wohl bemerkt. Damit geben Sie uns ein direktes Feedback. Das ist wichtig und dafür auch ein Dankeschön!“

· „Mir ist klar, dass ich Ihnen nicht das anbieten kann, was Sie zufrieden macht. Ich hoffe, dass Sie jetzt zumindest erahnen, wie sehr wir uns bemühen die Dinge zum Besseren zu verändern.“

· „Ich danke Ihnen, dass Sie uns Ihre Wahrnehmung so offen mitteilen. Ich notiere mir das und bringe es (….) selbstverständlich ein.“

· „Ihre Einwände sind jedenfalls berechtigt und genau durchdacht. Bedauerlicherweise können wir nur einen Teil der wichtigen Anliegen umsetzen. Wir treiben voran, was immer uns möglich ist.“

· „Die Entscheidungen für die derzeitigen Maßnahmen sind nach reiflicher Überlegung so getroffen worden. Dem voraus ist eine breite Prüfung der sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen gegangen.“

· „Ja, natürlich ist das legitim über eine Weiterführung der Zusammenarbeit nachzudenken. Es gibt nach wie vor Gründe, die dafür und Gründe die dagegen sprechen.“

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