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Aushebeln lassen? – Strategien dagegen……

April 23, 2018

 

 

Für AngreiferInnen ist unsere Anspannung Zeichen für ihren Erfolg! Sie entscheiden, ob Sie „in die Rüstung springen“ oder die Provokation ins Leere laufen lassen.

 

Und noch etwas: Je hilfloser wir sind, desto mehr Boshaftigkeit unterstellen wir der anderen Seite.

Brav sein? – AngreiferInnen bestimmen den Grad der Unsachlichkeit und bestimmen damit das Thema. Das gehorsame, brave Opfer bleibt beim Thema des/der AngreiferIn und verwickelt sich in das Muster. Damit dominiert der/die AngreiferIn.

Oberste Pflicht: Spielen Sie nicht mit und lassen Sie sich nicht nach unten ziehen!

Bevor Sie aber Contra geben, überprüfen Sie doch, ob in der Provokation irgendein „Nährwert“ für Sie liegt.

 

 

 

 

  • Schlagfertiges Kontra ohne Mühe und ohne Inhalt:

„Ach was?!“ – mit leicht geöffnetem Mund – dann schweigen oder zu einem anderen Thema gehen oder den/die GegnerIn ignorieren.

„So was!?“, „So, so“, „Aha“, „Potzblitz!“, „Nanu?“ „Sieh an!“, Sag bloß?!“

„Na, so was!“, „Wie dem auch sei…“

 

  • Kurzes Kontra – wie oben – und dann Thema wechseln:

Sprechen Sie über Ihr Thema. Sprechen Sie über das, was Sie wollen!

“Mir geht gerade Folgendes durch den Kopf….“

„Wo Sie das jetzt sagen, fällt mir ganz etwas anderes ein.“

„Da fällt mir ein…“

 

  • Nebulose Antworten:

Es hört sich an, als würden Sie antworten, aber Sie tun es nicht. Sie antworten und schweigen dann. Bei Nachfrage sagen Sie: „Denken Sie mal darüber nach.“

„Das wüsste ich auch gerne.“

„Ja, das ist die Frage aller Fragen. Das ist noch nicht entschieden.“

„Das wird sich irgendwann von selbst klären.“

„Darüber werde ich nachdenken. Ich gebe Ihnen Bescheid.“

 

  • Körpersprache hinterfragen

Das Gegenüber zeigt als offensichtlichen Kommentar abfällige Körpersignale. Sie reagieren in zwei Sätzen: Zuerst ansprechen der Mimik oder Gestik und im zweiten Satz fügen Sie eine Frage hinzu.

 „Sie verdrehen die Augen. Sind Sie anderer Meinung?“

„Sie schütteln den Kopf. Was denken Sie darüber?“

„Sie zucken mit den Schultern. Was bedeutet das?“

„Ich sehe, Sie verziehen das Gesicht. Gibt es etwas, was Sie stört?“

 

  • Und noch ein paar Beispiele…. ansprechen auf der Metaebene
    (das Sprechen über den Gesprächsprozess)

„Sie erwarten ja hoffentlich nicht im Ernst, dass ich darauf eingehe! Um zu einem wirklich wichtigen Punkt zu kommen, spreche ich jetzt X an/ greife ich jetzt X auf.“

„Ich halte es für wenig hilfreich, wenn wir auf Provokation gehen. Ich ziehe es vor sachlich zu bleiben.“

„Ich verstehe Ihre Lust auf Angriff. Ich halte es aber für konstruktiver/ sachdienlicher, wenn wir am Punkt bleiben……“

„Auf dieser untergriffigen Ebene möchte ich jetzt nicht weitermachen. Lassen Sie mich daher zum Punkt…… kommen.“

„Sehen Sie, Sie wollen jetzt durch Unterstellungen/ persönliche Angriffe punkten. Ich lasse mich darauf nicht ein. Kehren wir zurück zum Thema. X…….“

„Ich habe das Gefühl, Sie wollen hier einen Wettkampf aufziehen um zu zeigen, wer der/die Stärkere ist. Ich halte das für fahrlässig! Das Thema X ist viel zu wichtig um sich diesen Spielchen zu widmen!“

 

Dieser Text enthält Auszüge aus dem Buch von Barbara Berckhan: "Ach was?" Witzige Strategien gegen Seitenhiebe und andere Bissigkeiten. Kösel Verlag.

 

 

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